Hintergrund der pädagogischen Arbeit

Grundlage unserer Arbeit ist das Bild, das wir vom Kind haben. Wir beziehen uns auf ein Kind, das seine eigene Entwicklung aktiv mitgestaltet und mit allen Sinnen wahrnimmt.

 

Kinder sind eifrige Gestalter und Forscher. Wir Erzieherinnen begleiten und unterstützen sie dabei. Wir sind bemüht, die Bedürfnisse des einzelnen Kindes wahrzunehmen, auf das Kind einzugehen und zu Begleiterinnen seiner Lernschritte zu werden. Das Leben des Kindes wird geprägt von dem Bedürfnis nach Geborgenheit, dem Nachahmungs-, Neugier- und Erkundungsverhalten und der Freude und Zufriedenheit, wenn die eigenen Kräfte erfahren werden.


Für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Kräfte ist es wichtig, dass wir diese wachsen lassen und Raum und Zeit bieten.

                     „Die Sonne scheint dem Menschen nur einmal

                      in der Kindheit und der frühen Jugend.

                  Erwärmt er da, so wird er nie wieder völlig kalt.

          Und was in ihm ist, wird hinausstahlen und Früchte tragen.“

                                                                                     F. Hebbel

Die Stärken des Kindes stärken, um die Schwächen zu schwächen - das bedeutet, dass wie Erzieherinnen an den Stärken und Fähigkeiten des Kindes ansetzten, um sein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu stärken. So wird es in der Lage sein, mit möglichen Defiziten und Problemen gelassen und mit Eigenkompetenz umzugehen. Ein entschiedener Faktor unserer Arbeit ist die Zeit. Es ist erforderlich, sich Zeit zu nehmen um wahrzunehmen, was in dem Kind vorgeht. Es ist erforderlich, sich Zeit zu nehmen, um dem Kind zuzuhören und sich intensiv mit ihm zu beschäftigen. Dabei hat der Austausch der Kolleginnen untereinander eine große Bedeutung, denn jede Erzieherin hat ihre eigene Wahrnehmung und Einschätzung, die im Gespräch miteinander ergänzt und erweitert werden kann.


Diese Gespräche finden beispielsweise in der 1-mal wöchentlich stattfindenden Teamsitzung am Mittwochnachmittag gruppenübergreifend statt.